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Paul Cézanne wird als Vater der modernen Malerei gepriesen, anderseits als eine „Ikone“ der klassischen Malerei. Nachdem Cézanne als Aussteller wiederholt von verschiedenen Salons zurückgewiesen wird, löste er sich 1880 vom Impressionismus und findet seinen individuellen Stil. Die Natur bleibt für Cézanne weiterhin das wesentliche Thema, aber die Harmonie eines Bildes muss seiner Meinung nach parallel zur Natur laufen. Er will die Geschehnisse der Natur festhalten, ist sich dennoch gleichzeitig bewusst, dass er durch das Malen das Naturbild verändert. Durch die Farben und Kompositionen von Licht und Schatten schafft er eine kompakte Bildordnung. Cézanne verwendet im gesamten Bild Farbe der gleichen Intensität und nicht, wie sonst üblich, einen schwächeren Hintergrund. Ihm geht es um die Komposition und das Zusammenspiel von Formen und Farben, von Natur und Figuren. Sein eigenwilliger Weg wird mit vielen Bildbeispielen vorgestellt.

freie Plätze Matthias Grünewald (um 1480-1530)

(Bautzen, ab Do., 9.2., 18.00 Uhr )

Von Mathis Neithart, seit etwa 1505 Mathis Gothart und später fälschlich Matthias Grünewald genannt, weiß man wegen fehlender Dokumente nur wenig. Die Begegnung mit Albrecht Dürer um 1503 in Nürnberg z.B. ist immer noch eine Annahme. Gesichert ist dagegen, dass 1509 Grünewald Hofmaler des Erzbischofs Uriel von Gremmingen in Aschaffenburg wird und dort den Umbau des Schlosses übernimmt. Darüber hinaus bekommt er den Auftrag, zu Dürers großem Altar der "Himmelfahrt Mariä" vier Standflügel in Grisaille zu malen. Berühmt wird Grünewald aber durch den Auftrag des aus Italien stammenden Abt Guido Guersi, 1510-1512 den Isenheimer Altar zu malen, der durch seine visionäre Ausdruckskraft eine singuläre Stellung in der Kunst darstellt. Ebenso ist die "Stuppacher Madonna" für die Maria-Schnee-Kapelle in Aschaffenburg ein herausragendes Beispiel für die deutsche Vorstellungswelt der Mystik. Kardinal Albrecht von Brandenburg, Erzbischof von Mainz und Magdeburg, beruft Grünewald 1516 in seine Dienste, der seinen Auftraggeber im 1520 geschaffenen Erasmus-Mauritius-Altar für den Dom in Halle verewigt hat. 1525/26 verliert Grünewald wegen seiner Beteiligung am Bauernkrieg und seiner Sympathien für die Reformation seine Stellung als Hofmaler. Er flüchtet ins lutherische Frankfurt und geht 1527 als städtischer "Wasserkunstmacher" nach Halle. Die neuere Forschung berichtet, dass aufgrund schriftlicher Zeugnisse Grünewald am 1. September 1528 der Stadt Halle an der Saale als verstorben mitgeteilt wurde.
Der Maler, Bildhauer und Bühnenbildner Oskar Schlemmer (1888-1943) erhob die menschliche Figur zu seinem zentralen Thema. Immer wieder probte er die Raumwirkungen stereometrischer Figuren oder miteinander verwobene Figurengruppen. Mit dieser Ausdrucksform wollte Schlemmer 1920-1932 eine universelle Harmonie erreichen, genau die Schaffensphase, die ihn ans Bauhaus führte. Im Zuge dieser Tätigkeit schuf er 1922 sein berühmtes "Triadisches Ballett", dessen „Figurinen“ als Kostümkörper aus raumplastischen Elementen agieren. Ab 1928 übernahm er bis zu seiner Berufung nach Breslau (1929) Lehrverpflichtungen. Er arbeitet zudem mit Paul Hindemith, Igor Strawinsky und Arnold Schönberg zusammen. 1932 erfolgte die Schließung der Staatlichen Akademie für Kunst und Gewerbe in Breslau, auf die Jahre der allmählichen Verdrängung Schlemmers aus dem Kunstbetrieb folgten. 1937 wurden in der Ausstellung "Entartete Kunst" fünf Gemälde gezeigt, finanzielle und existentielle Not des Künstlers folgten. Die wenigen, dazu noch unbefriedigenden Auftragsarbeiten lösten beim Künstler einen chronischen Krankheitszustand aus, dem er schließlich nichts mehr entgegensetzen konnte, so dass er am 13. April 1943 einer Herzlähmung erlag.
Der Maler, Bildhauer und Bühnenbildner Oskar Schlemmer (1888-1943) erhob die menschliche Figur zu seinem zentralen Thema. Immer wieder probte er die Raumwirkungen stereometrischer Figuren oder miteinander verwobene Figurengruppen. Mit dieser Ausdrucksform wollte Schlemmer 1920-1932 eine universelle Harmonie erreichen, genau die Schaffensphase, die ihn ans Bauhaus führte. Im Zuge dieser Tätigkeit schuf er 1922 sein berühmtes "Triadisches Ballett", dessen "Figurinen" als Kostümkörper aus raumplastischen Elementen agieren. Ab 1928 übernahm er bis zu seiner Berufung nach Breslau (1929) Lehrverpflichtungen. Er arbeitet zudem mit Paul Hindemith, Igor Strawinsky und Arnold Schönberg zusammen. 1932 erfolgte die Schließung der Staatlichen Akademie für Kunst und Gewerbe in Breslau, auf die Jahre der allmählichen Verdrängung Schlemmers aus dem Kunstbetrieb folgten. 1937 wurden in der Ausstellung "Entartete Kunst" fünf Gemälde gezeigt, finanzielle und existentielle Not des Künstlers folgten. Die wenigen, dazu noch unbefriedigenden Auftragsarbeiten lösten beim Künstler einen chronischen Krankheitszustand aus, dem er schließlich nichts mehr entgegensetzen konnte, so dass er am 13. April 1943 einer Herzlähmung erlag.

freie Plätze Jugendstil - Schmuck

(Bautzen, ab Do., 16.3., 18.00 Uhr )

In Schmuckstücken offenbart sich der jeweilige Zeitgeist, das gilt im Besonderen für den Jugendstil-Schmuck. Um 1900 waren die Menschen fasziniert von Armspangen, Halsketten, Ohrringen, Broschen und Schmuckanhängern z.B. in Form von Schmetterlingsfrauen oder Libellen. Neben dem Juwelierschmuck mit möglichst viel wertvollem Material entstand auch kostengünstigerer Schmuck, der von einer breiteren Allgemeinheit getragen werden konnte. Jugendstil-Schmuck vereinte die Sehnsucht nach einer Naturidylle mit einem großartigen Einfallsreichtum. Der Schmuck sollte nicht nur funktional sein, sondern zudem Leichtigkeit aufweisen. Als Unikate oder höchstens in kleiner Auflage wurden die "Objets d'arts" entworfen, die mit berühmten Namen wie René Lalique, Alfons Mucha oder Vertreter der Wiener Secession wie Koloman Moser oder Josef Hofmann verbunden sind. Schmuckstücke des Jugendstils sind immer ein Fest der Kreativität!

freie Plätze Katzenbilder - Künstlerpositionen

(Bautzen, ab Mo., 3.7., 18.00 Uhr )

Katzen sind auf Gemälden durch die Jahrhunderte vertreten - welche Aussage übernehmen sie in den Werken? Oder sind sie nur als beliebtes Beiwerk vom Künstler eingefügt worden, auch um sein künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen? Katzen mit verschiedensten emotionalen Haltungen stellen gelegentlich auch Überraschungen auf Gemälden dar, auf denen man diese Tiere gar nicht erwartet.

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